WIENER WITZ Der Schmähführer von Richard Weihs - Pichler Verlag

1333 Wuchteln gesammelt und übersetzt von Richard Weihs (Pichler Verlag) 

Dieses Buch enthält eine hochkonzentrierte Mischung oral zu verabreichender Original Wiener Verbalitäten:

 

Abschätzige Einschätzungen, aggressive Aversionen, anale Analogien, blunzenfette Blödeleien, brutaler Brachialschmäh, charme-triefender L’amour-Schmäh, fäkalträchtiger

Häus’l-Schmäh, fiese Feinheiten, fragwürdige Frotzeleien, grindige Grauslichkeiten, heimtückische Hinterfotzigkeiten, kulinarische Kotzbrocken, saftige Kraftausdrücke,

sagenhafte Sager, heuchlerischer Herz-Jesu-Schmäh, schmähliche Schmähungen, schmieriger Lavendel-Schmäh, schwindliger Schwachsinn, tiefgründige Gürtel-Sprüche, unartige Redensarten, unerhörte Unsäglichkeiten,

viehische Ferkeleien, vollmundige Volksweisheiten,

wuchtige Wuchteln, zwiespältige Z’widerwärtigkeiten

und zu schlechter Letzt:

Der absolut tödliche letzte Schmäh.

 

Preis: € 15.- zuzüglich Versandspesen

 

Coverillustration: Carla S. Nova

WIENER WITZ Der Schmähführer von Richard Weihs - Pichler Verlag

Artikelnummer: 0003
€ 15,00Preis
  • Nach der "Wiener Wut" ging der Autor nun dem "Wiener Witz" mit seinen Hintergründigkeiten nach. Er bediente sich dabei eines umfangreichen Netzwerkes befreundeter Zuträger und einschlägiger Literatur. Fad wird's einem nicht so schnell bei diesem Büchlein, in dem mancher Wiener noch Überraschungen finden kann, die von diesem so genannten "Provinzler" sowieso. Als sprachliche Extrazuckerln möchte ich die "Übersetzungen in's nördliche Schriftdeutsch werten: "Dass der saublede Sauschäd'l aa ollarwäu so a Sau hot!" wird übersetzt: Das dieser elendiglich blöde Schweinskopf auch immer soviel Glück haben muss!

    Frithjof Kammerer (Bücherschau)

     

     

    Hinweis: Lassen Sie sich diese Schmäh-Schmankerln vorsichtig auf der Zunge zergehen – andernfalls könnten Sie noch lange daran zu kauen haben! Bei etwaigen Schluckbeschwerden empfiehlt sich kräftiges Nachspülen.

    Eine Grottenbahnfahrt durch die abgründigen Gefilde der Wiener Humorlandschaft: Vom hundsordinären "Tiafen Schmäh" über den schmierigen "Häus'l-Schmäh" und den "L'amour-Schmäh" über Schrumpfgogerln und dergleichenbis zum "allerletzten Schmäh" im Holzpyjama.

    City

  • WIENER WITZ
    Der Schmähführer
    1333 witzige Wiener Wuchteln


    Da tiafe Schmäh

    Einführung
    Steigen beim Wiener Alkoholpegel und/oder Erregung, so wird es schnell „tiaf“, also tief. Und das bedeutet in der Regel, dass sich Ausdrucksweise und Angriffsfläche aus jenem Bereich rekrutieren, der direkt unterhalb des Gürtels liegt. Wenn der Betreffende noch dazu aus gewissen vorstädtischen Gegenden außerhalb des Wiener Gürtels stammt, kann man damit rechnen, dass die Tiefe des Schmähs noch bedeutend zunimmt.

     

    Ist man einmal unter der Gürtellinie angelangt, so ist das Gesäß ganz eindeutig der prominenteste Protagonist unzähliger Redensarten. Ein eigenes Kapitel ist hierbei die Abteilung „Produktion von Exhalation und Exkrement“ – dieses findet der geneigte Leser und die hoffentlich noch immer nicht völlig abgeneigte Leserin unter dem Titel „Häusl-Schmäh“.

     

    Schmähführung Anale Grande

     

    Ois wos recht is – owa da Oasch g’heat in d’Hos’n!
    (Gut und schön – aber es muss doch schließlich alles seine Ordnung haben!)

     

    Najo – immer no besser ois mit’n Oasch in’s koide Wosser!
    (Nun ja – immerhin noch besser als ein Stein auf den Schädel!)

     

    Fia wos soi i ma do in Oasch ofrier’n – s’ is eh fia Oasch und Friedrich!
    (Wozu soll ich mir hier einen kalten Hintern holen – es ist ohnehin sinnlos!)

     

    Do herin is finster wia im Teif’l sein Oaschloch!
    (Hier drinnen ist es wirklich kohlpechrabenschwarz!)